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Wo:

Feinkostmeile KNAUBER
Endenicher Straße 120
53115 Bonn

Telefon: 0228 - 51 23 75
Telefax: 0228 - 51 23 76
info@obst-orth.de

Wann:

Montag–Freitag
9.00 Uhr–20.00 Uhr

Samstag
9.00 Uhr–19.00 Uhr

Über uns

20 Jahre Obst Orth

20 Jahre Obst Orth

Als am 20. 6.1991 um 21.47 Uhr die Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth im Bonner Wasserwerk das Ergebnis der Abstimmung über den künftigen Sitz von Bundestag und Bundesregierung verkündet, ist den Menschen auf dem Bonner Marktplatz, die die Abstimmung auf Großleinwand verfolgt haben, nicht nach Feiern zumute. Viele sind konsterniert, haben Tränen in den Augen. Ähnlich ergeht es mir, Reinhold Orth, Oberinspektor im Arbeitsministerium und meiner Frau Ulrike, Verwaltungsangestellte im Finanzministerium, als wir die Debatte in den letzten Stunden im Radio verfolgt haben. Nachdem die Tränen getrocknet sind, schwören wir uns: „Die kriegen uns nicht aus Bonn weg!” Noch in derselben Nacht wurde die Idee geboren, mit einem Obst- und Gemüsegeschäft selbstständig zu werden. Von einigen Freunden und Bekannten belächelt, von den Kollegen und der Verwandtschaft teilweise für verrückt erklärt, machten wir uns ein paar Tage später zur Geschäftsleitung der Firma Knauber auf. Deren Geschäftssitz an der Endenicher Straße hatten wir als Standort ausgeguckt. Wir fragten bei der Senior-Chefin, Frau Hedmar Knauber, nach, ob diese sich vorstellen könne, im Außenfoyer einen Obststand aufzunehmen. Diese zeigte sich sowohl von der Geschäftsidee als auch von unserer großen Motivation derart angetan, dass sie uns die Chance einräumte, neben dem Haupteingang des Hobbymarktes den Traum vom eigenen Geschäft zu verwirklichen. Von den Kunden wurde der kleine Stand mit den frischen Produkten vom ersten Tag an gut angenommen. Die Nachbarn aus den umliegenden Straßen waren über den neuen Frische-Lieferanten ebenso erfreut wie die Knauber-Kunden, die auf dem Weg vom Parkplatz in den Hobbymarkt und zurück spontan bei unserem leckeren Obst und knackigen Gemüse zugriffen.

Geschichte Part II

Die Geschichte Part II

Schon nach kurzer Zeit wurde der Stand vergrößert und unsere ersten Angestellten nahmen ihre Arbeit auf. Im Laufe der Jahre kamen mit Karin und Harald Braun und ihren „Südländischen Spezialitäten” sowie später dem Fischgeschäft Stuch und Geflügel Pilger weitere Fachgeschäfte hinzu. Die sogenannte „Feinkostmeile” war geboren. Mittlerweile sind die Fachgeschäfte und unser Stand zu einem festen und stark frequentierten Bestandteil der Geschäftswelt im Bonner Westen geworden. Dass die Attraktivität des Standortes in der Zwischenzeit auch von den großen Lebensmittel- und Discounterketten entdeckt worden ist und diese im Umkreis von wenigen hundert Metern ihre Filialen eröffnet haben, spornt uns und unser Team zusätzlich an: „Wir fühlen uns hier als Hecht im Karpfenteich. Unsere Geschäftsphilosophie basiert auf den Säulen Qualität, Frische und Service. Hier haben wir den „Großen” einiges voraus. An 6 Tagen in der Woche kaufe ich im Kölner Großmarkt ein. Die Früchte werden von mir persönlich nach Qualität, Frische, Reife und Geschmack ausgesucht. Dadurch heben wir uns deutlich von unseren Mitbewerbern ab. Bei uns finden sie zum Beispiel nicht nur in der Hochsaison sondern auch im Winter die von Kunden oft gesuchte „Tomate, die nach Tomate schmeckt”. Avocados, die auf den Punkt reif sind, damit sie damit eine Guacamole zubereiten können und Mangos, die so lecker und faserfrei sind, damit sie ihren Gästen eine traumhafte Mousse zum Dessert servieren können, haben wir ständig vorrätig.

Geschichte Part III

Unser Qualitätsprinzip

Genau so verhält es sich mit den frischen Obst- und Gemüseprodukten aus der Region. Ich arbeite bewusst mit den kleineren Betrieben aus meiner Heimat, dem Vorgebirge, zusammen. Die Inhaber kenne ich alle schon seit Jahrzehnten und ich weiß, dass sie nicht nur nach den höchsten deutschen Standards arbeiten, sondern dass sie auch persönlich hinter der Qualität ihrer Produkte stehen. Es ist ungemein wichtig, mit vertrauenswürdigen Partnern statt mit großen, anonymen Massenproduzenten zusammen zu arbeiten. Unsere Kunden wollen nicht nur beim Metzger wissen, wo die Produkte herkommen, die sie kaufen, sondern auch bei uns.” Im Übrigen werden die Produkte, die wir anbieten, nicht nur beim Einkauf genauestens geprüft. Im Geschäft selbst werden sie nach dem „Vier-Augen-Prinzip” weiteren Kontrollen unterzogen. Der Mitarbeiter, der die Ware in unsere Auslagen sortiert, prüft die einzelnen Früchte sorgfältig auf Beschädigungen oder Überreife. Zum Schluss hat die Verkäuferin, die dem Kunden die Ware reicht, einen letzten Kontrollblick auf die Ware zu richten. Nur die Produkte, die unserem Prinzip „Das Beste aus der Region und Spezialitäten aus aller Welt” entsprechen, sollen den Weg in den Einkaufskorb finden. Das Fachmagazin „Der Feinschmecker” hat dies in seiner Ausgabe April 2012 besonders herausgestellt und ausgeführt: „Die zahlreichen Mitarbeiter agieren so fachkundig und schnell, dass keiner lange warten muß – und schaffen es dabei noch, jedes einzelne Produkt auf Druckstellen oder andere Schäden zu kontrollieren. Vorbildlich!” Der Feinschmecker nimmt uns in das Taschenbuch „EINKAUFEN – DIE 500 BESTEN ADRESSEN IN DEUTSCHLAND 2012” auf. Über diese Auszeichnung haben wir und unsere Mitarbeiter uns besonders gefreut: „In einem Atemzug mit Institutionen wie einem Traditionshaus Dallmayr in München genannt zu werden ist nicht nur Auszeichnung, sondern auch Ansporn und Verpflichtung für uns, unsere Kunden in den nächsten 20 Jahren genauso zufrieden zu stellen wie bisher.”

Entwicklung

Entwicklung

Am ersten Tag haben wir mit einem Sortiment von etwa 45 Artikeln (vornehmlich Obst- und Gemüsesorten aus der Region + einige Säcke Kartoffeln) angefangen. Der erste Stand war etwa 6 m lang und ich fuhr mit einem von meinem Schwiegervater geliehenen Passat Kombi über die Lande um die Ware zusammen zu holen. Heute umfasst unsere Artikelliste etwa 370 Positionen. Darunter alleine über 20 verschiedene Gewürzkräuter, 7 verschiedene Tomatensorten, 6 verschieden Speisezwiebeln. Die Verkaufsfläche beträgt mittlerweile 75 qm (Der Feinschmecker schreibt: „Die längste Obst- und Gemüsetheke Bonns.”). Hinzu kommen gut 100 qm Kühl- und Lagerflächen mit verschiedenen Temperaturzonen für die unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten. Unser speziell gekühlter Lastwagen ist heute nicht nur täglich zum Großmarkt nach Köln, sondern auch zu den Bauern im Umland unterwegs, um dort ständig frische Ware nachzuholen.

Philosophie

Philosophie

Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres geschäftlichen Handels. Ich bin dann zufrieden, wenn der Kunde zufrieden ist. Es tut mir noch heute weh, wenn ich einem Kunden am Samstagabend um 18.00 Uhr sagen muss, dass die Erdbeeren ausverkauft sind. Und hierin besteht auch eine Kunst: Die Menge der Ware so zu kalkulieren, dass sie bis zum Geschäftsschluss gerade so ausreicht. Denn: Überschüssige Ware muss zum großen Teil verschenkt oder vernichtet werden, weil sie nach dem Wochenende nicht mehr unseren Qualitätsansprüchen genügt; zu wenig Ware führt zu verärgerter, unzufriedener Kundschaft. Die oben geschilderte Kontinuität bei der Warenbeschaffung (mit einigen meiner Bauern habe ich in der Kindheit zusammen auf dem Rübenacker gespielt, Kinderspielplätze kannten wir Anfang der 60er Jahre auf dem Dorf noch keine) setzt sich auch bei unserem Personal fort. Viele unserer Mitarbeiter sind 10, 12, teilweise 18, 19 Jahre bei uns. Die studentischen Aushilfskräfte jobben in der Regel während ihres gesamten Studienaufenthaltes in Bonn bei uns. Dadurch werden starke emotionale Bindungen zum Kunden, aber auch ein großer Erfahrungsschatz aufgebaut, der für eine vernünftige Beratung des Kunden unerlässlich ist. Schließlich verstehen wir uns nicht als „Marktschreier”, sondern als Fachgeschäft. Die kompetente Beratung des Kunden, gepaart mit einem freundlichen zuvorkommenden Auftreten, Serviceleistungen wie das Helfen beim Tragen schwerer Einkaufskörbe zum Auto, sind bei uns eine Selbstverständlichkeit.